15.06.2026
Natur vor der Haustür: Vier heimische Baumarten und ein Rätsel
Mich gibt es ganz oft im Wald, das weiß ich genau.
Meine Rinde ist glatt und silbergrau.
Meine Blätter sind grün und am Rand ganz glatt,
wobei jedes Blatt am Rand kleine Härchen hat.
Ich stehe als Baum im Wald oder als Hecke am Haus
und zieh im Herbst meine Blätter nicht aus.
Wenn der Frost klirrt, bleiben sie braun an mir hängen,
bis sich im Frühling die neuen Knospen vordrängen.
Ich trage kleine Becher mit Stacheln dran,
die man ganz vorsichtig als Fingerhut tragen kann.
Drinnen versteckt sind zwei braune Ecken,
die den Tieren im Herbst und Winter gut schmecken.
Wenn man nicht aufpasst, verwechselt man mich mit einem Baum, der aussieht und ähnlich heißt wie ich,
doch mehr gemeinsam haben wir nicht.
Wer bin ich?
Haben Sie den Baum erkannt?
Wir WURZELINOS haben uns mit vier heimischen Bäumen, die um uns wachsen intensiv befasst. KIRSCHE, ROBINIE, BUCHE, ESCHE.
Die Baumart vom Wurzelwerk, Stamm, Baumkrone, Zapfen, Blätter, Samen, Rinde unterschieden und auch mit der Nutzung befasst.
Ganz spannend fanden es die Kinder, dass sich die Buche durch ihre Wurzeln mit dem Nachbarbaum „unterhält“ und somit z.B. gewarnt wird, ob Schädlinge aktuell unterwegs sind.
Anhand eines Dosentelefon konnten wir es den Kindern gut greifbar machen.
Für was wir die Kirschkerne erst sammeln müssen, um später ein Heilmittel zu besitzen, erklärten wir anhand eines Kirschkernkissen. Den Pilzbefall der Esche „von innen“ haben wir durch ein Experiment mit einem Apfel durchgeführt. Er wurde mit Löchern angebohrt und mit Erde zugestopft, dieser wurde täglich beobachtet, welche Veränderung dann sichtbar war.
Bei den Erkundungstouren durch den Wald machten wir die vier Baumarten auch für unsere Mitmenschen sichtbar. Von den Kindern wurde fleißig verschiedenfarbige Wolle um den Baumstamm gewickelt.
Am Pfingstferienprogramm haben dieses Jahr acht Kinder einen tollen Nachmittag bei uns erlebt.
Mit verschiedenen Blättern und Farben entstanden wunderschöne Stempelbilder.
Wir zogen los und sammelten essbare Wildkräuter auf unseren Bittenfelder Wiesen, stellten Kräuterbutter und Kräuterlimonade gemeinsam her und haben es uns schmecken lassen. Angeleitet wurden wir von unserer fachkundigen Kräuterpädagogin Julia Pade. Herzlichen Dank dafür!
Admin - 09:08 @
07.05.2026
Erste Hilfe unter freiem Himmel
Wir Mitarbeiterinnen des Wurzelino Natur- und Waldkindergarten hatten Mitte April einen ganz besonderen Erste-Hilfe-Kurs. Da sich unser Alltag mit den Kindern überwiegend in der Natur abspielt, haben wir uns für einen speziell auf den Outdoor-Bereich ausgerichteten Kurs entschieden.
Im Mittelpunkt des zweitägigen Erste-Hilfe-Trainings stand die praxisnahe Vermittlung von Erste-Hilfe-Maßnahmen unter freiem Himmel. Geübt wurde unter anderem der Umgang mit typischen Verletzungen im Wald, das richtige Verhalten in Notfallsituationen sowie der sichere Transport von verletzten Personen im Gelände. Dabei legte der Kursleiter der Outdoorschule Süd besonderen Wert darauf, mit einfachen Mitteln schnell und effektiv helfen zu können.
Durch die realitätsnahen Übungen von Notfallsituationen direkt in der Natur, konnten wir unser neues Wissen direkt anwenden und wertvolle Erfahrungen sammeln. Das gibt uns Sicherheit und hilft uns in Notfallsituationen ruhig und besonnen zu reagieren.
Admin - 12:30 @
Hund dabei? Tüte nicht vergessen!
Auf ihren Streifzügen durch den Wald und die Wiesen freuen sich die Kinder vom Wurzelino-Waldkindergarten immer sehr, lieben Fellnasen mit ihren Hundehaltern zu begegnen. Bisher haben wir noch kein bedrohliches, sondern immer sehr respektvolle und gutwillige Hunde-Erlebnisse gehabt.
In den letzten Monaten hat es sich leider gehäuft, dass die Hinterlassenschaften der Hunde liegen gelassen werden.
Darum bitten wir mit Nachdruck die Hundetüten nicht zu vergessen, um den Kot aufzusammeln und im Müll zu entsorgen.
Vielen lieben Dank.

Das Bild sagt mehr als weitere Worte!
Admin - 12:28 @
14.01.2026
Adventszeit

Auch in der Adventszeit widmen wir Wurzelinos uns weiterhin dem Thema Steinzeit. Der Ein oder Andere mag sich fragen, wie geht dass denn zusammen, in der Steinzeit gab es doch noch keinen Advent und Weihnachten!?
Um so reizvoller war es die beiden Themen anhand einer Geschichte zusammen zu führen. In welcher das Mammut Manni dem Igel Ignaz begegnet. Ignaz ist ein alter Bekannter der Wurzelino. Er hat uns schon letztes Jahr mit ein paar anderen Tieren durch die Adventszeit begleitet.
Dieses Jahr übernimmt er die ehrenvolle Aufgabe dem Mammut Manni und uns die Rieten und Bräuche dieser besinnlichen Zeit näher zu bringen.
Manni bemerkt, dass sich echt viel verändert hat und findet aber doch Parallelen zu seiner Zeit. Das aufstellen und anzünden von Lichtern, genau wie das aufhängen von Lichterketten ist z.B. vergleichbar mit dem entzünden und halten von Feuer um sich zu wärmen und Licht zu schaffen.
Veränderung! Die gibt es ganz aktuell auch in “unserem” Bittenfelder Wald. Wege verändern sich; viele Bäume wurden aufgrund von Schädlingsbefall, Sicherheitsvorkehrungen und forstwirtschaftlichen Gründen gefällt.
So dass wir Wurzelinos umdenken müssen, wohin mit uns jetzt überhaupt bei unseren täglichen Explorationen im Wald.
Aber all diese Wandlung unseres Wirkungskreises bringt auch neue Möglichkeiten mit sich. So haben wir einen neuen Platz, an einem bereits “bearbeiteten” Waldstück, zum spielen etabliert. Diesem wunderbaren Platz gaben wir den Namen “Steinzeitplatz”. Er gibt uns Raum für eine imaginäre Feuerstelle, er bietet Büsche zum auch mal im Verborgenen spielen, Haselsträucher zum klettern und liegt nahe der Obstbaumwiesen auf denen gesammelt werden kann. Außerdem haben wir mit den Kindern ein Tippi gebaut, so können WIR uns jetzt in unserer Zeit, die Zeit von Manni noch besser vorstellen.
In diesem Sinne, schönen Advent Allen!
Admin - 10:21 @
28.11.2025
Der November bei den Wurzelinos
Trotz des schlechten Wetters auf dem Martinimarkt am 09.11. hatten die Wurzelinos viele Besucher an ihrem liebevoll aufgebauten Stand.
Zum Aufwärmen gab es Kinderpunsch und weißen Glühwein. Aber auch unsere Eltern hatten wieder kräftig Plätzchen gebacken, die sehr gerne gekauft wurden. Neben selbstgebastelten Vogelfuttertöpfen und gestrickten Socken gab es wieder leckeres Wurzelino Kräutersalz. Natürlich konnte jeder auch seine eigene Mischung aus verschiedenen Kräutern und Salz herstellen.
Die großen und kleinen Wurzelinos bedanken sich ganz herzlich bei allen Helferinnen und Helfern, sowie unseren vielen Besucherinnen und Besuchern, ohne die so ein Fest gar nicht stattfinden könnte.
Gleich darauf, am Donnerstag dem 13.11. trafen sich bei sehr milden Temperaturen die Kinder, Eltern, die Erzieherinnen und einige Omas und Opas zum jährlichen Laternenfest an unserem Bauwagen. Es begann mit einem Lied über die Steinzeit, da das gerade unser Thema im Kindergarten ist. Alle standen im Kreis beim Singen um die selbstgebastelten Steinzeitlampen aus Ton.
Bei Einbruch der Dunkelheit liefen wir mit unseren Laternen einen mit Kerzenlicht beleuchteten Weg durch den Wald. Immer wieder konnte man ein Laternenlied hören.
Zurück am Bauwagen, gab es ein leckeres, von den Eltern gerichtetes Büffet und warme Getränke. Gestärkt machten sich alle Wurzelinos im Schein ihres Laternenlichts auf den Heimweg.


Admin - 19:43 @
